Alles Gute zum dritten Advent

Da ich ab Januar fast ausschließlich vom Schreiben und vor allem Ghostwriting leben werde, habe ich mir ein Diktiergerät mit Spracherkennungssoftware gekauft. Sozusagen mein Weihnachtsgeschenk an mich.

Ziel ist es die Arbeitseffizienz zu steigern, denn um vom Schreiben leben zu können, muss ich schon meine 80 000 Worte im Monat in den Rechner einspeisen.

Das bekomm ich auch mit Tippen hin, aber da wir schneller sprechen als tippen, ist es eine gute Idee zumindest für die Grundstruktur das Diktat zu verwenden.

Hier also mein erster diktierter und Per Software transkribierter Text:

„Ja ich weiß ich bin mit dem Adventskalender nicht sonderlich schnell oder überhaupt regelmäßig aber ich hatte euch ja schon erklärt wieso.
Dafür habe ich jetzt ein neues Spielzeug. Das habe ich mir zu Weihnachten selbst geschenkt.

Die Idee ist, dass ich meine Texte diktiere, und diese dann einfach von einem Texterkennungsprogramm in Schrift umsetzen lasse. Dieser Blogbeitrag ist der erste Versuch.

Nur weil eine Software meine nun Sprache in Text übersetzt, heißt das natürlich nicht, dass ich nichts zu tun habe. Ich muss kontrollieren, ob das Programm meine Worte korrekt versteht und ob es auch meine Befehle erkennt.

Zu diesen Befehlen gehören natürlich sämtliche Satzzeichen, aber auch die Absätze, Überschriften und andere Sonderfunktionen.
Vermutlich werde ich das meiste an Formatierung trotzdem von Hand machen müssen. Aber es ist ja schon eine große Erleichterung, wenn ich nicht alles tippen muss.

Wir sprechen sehr viel schneller, als wir tippen können, selbst ich, die schon einige Übung hat und das zehn Fingersystem beherrscht, ist mit dem Mundwerk sehr viel schneller.

Die Idee, alles einfach nur zu sprechen und dann in Text umwandeln zu lassen, um es dann nur noch korrigieren zu müssen, ist die Grundidee der sogenannten Transkriptionen.

Bei der Transkriptionen werden die Texte diktiert oder halt auch Interviews aufgenommen oder Ähnliches, die dann von einem Schreibservice in Text umgewandelt werden. Vor allen Dingen im medizinischen Bereich, aber auch bei Journalisten ist das Diktieren und Transkribieren eine durchaus sinnvolle und regelmäßig verwendete Angelegenheit. Im Bereich des Ghostwritings, sowie im Bereich des Sachbuch und Romanautors ist das Transkribieren hingegen eher unüblich. Da ich aber effizient arbeiten muss und nicht immer mein Laptop ausklappen und schreiben kann, ist die Idee zu diktieren und das Programm für mich übersetzen zu lassen sinnvoll.

Und nun schauen wir doch mal was das Programm aus dem soeben diktierten Text macht.“

Die Software hat ganz ordentlich gearbeitet, nur leider habe ich noch nicht so die Befehle drauf. Ich habe immer Absatz gesagt und wunderte mich, als ich einen langen Fließtext bekam. Nun weiß ich, es muss „Neue Zeile“ lauten.

Na ja Übung macht dem Meister und alles in allem ist das Ergebnis sehr ordentlich. Ach ja das Wort Ghostwriting kennt das Programm auch noch nicht, aber das werde ich ihm schon noch beibringen.

Denn wie es sich für ein gutes Programm gehört ist es lernfähig 🙂

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