Prokrastinieren

Hä was ist das denn?
Aufschieben, vertagen, unnötiges Zeit schinden mit Dingen die eigentlich unwichtig sind
Ach so.
Ich gestehe ich mach das auch ab und an. Eigentlich ein Unding als Selbstständige, immerhin ist man ja selbst und ständig. In meinem letzten Post hatte ich ja doch ziemliche Eile.
Nun bin ich wieder daheim, der Auftrag ist erledigt, weg und mein Lohn ist bereits angewiesen. Folgeauftrag ist auch schon fest im Kasten, das endgültige Briefing kommt Montag.
Ja dann prokrastinierst du doch nicht … oder wie das heißt!
Doch denn ich habe noch einen anderen Auftrag, den ich bis zum 29. fertigmachen muss. Ich habe immer zwei Aufträge, wer meine Posts von Anfang an gelesen hat weiß das. Man muss immer mal wechseln im Thema und auch das Warten auf Feedback vom Auftraggeber will mit Arbeit gefüllt werden.
Oh, dann solltest du vielleicht. …
Ja ja ich weiß. Aber mein Mann ist zu Hause und es ist immer so anstrengend, wenn er dann irgendwas will die Arbeit zu unterbrechen und wieder reinzukommen.
Aber wolltest du nicht Vollzeit und überhaupt, sag deinem Mann du kannst nicht.
Ah du hast mich erwischt. Ja du hast recht, eigentlich ist es nur eine Ausrede. Aber eine Gute wie ich finde 😉
Ab und an muss Prokrastinieren sein, es entspannt. Solang ich die Zeit im Auge behalte und meine Arbeit dennoch rechtzeitig fertig wird.
Wie viel hast du denn noch zu schreiben?
ÄHM 15000
Bis nächsten Freitag bist du irre, mach dich an die Arbeit…
Wie viel glaubst du, schreib ich am Tag, wenn ich dran bleib?
Keine Ahnung so 2000 oder so?
Also dann würde sich die Selbstständigkeit als Schreiber aber nicht lohnen. Ich schreib ca. 1000 Worte in der Stunde, sobald ich einfach nur noch schreiben muss. Das sind bei 8 Stunden 8000 Worte.
Oh, dann sind die 15000 ja gerade mal 2 Tage Arbeit.
Du hast es erfasst.
Ja aber dann kannst du doch viel mehr schreiben im Monat, wenn du nicht Prokra … irgendwas machst.
Da hast du recht, ich könnte viel mehr schreiben. Wobei man zur reinen Schreibzeit auch die Recherchen und Co hinzurechnen muss. Aber um mehr zu schreiben brauch ich auch mehr Aufträge.
Dann mach doch statt dem … , was auch immer, einfach mehr Akquise.
Das wäre eine Maßnahme. Ich bin ja schon dran und ich hab ja auch noch Projekte in der Hinterhand, die ich verfolge. HMMM ich glaub, ich beende jetzt mal das Prokrastinieren und mach mich wieder an die Arbeit.
Sehr schön und ich guck dir über die Schulter…
HMMM also eigentlich, wenn ich mich an die Arbeit machen, dann…
Wie jetzt ich muss auch die Klappe halten?
ÄHM ja weil du bist gerade das Prokrastinieren.
Aber ich bin ein Blog Artikel. Ich bin wichtig für’s Marketing!
Na ja also seien wir mal ehrlich, aktuell bist du meine entspannende Ablenkung.
Oh, na dann, aber du schreibst mir doch bald wieder?
Klar, sobald ich das Nächste mal prokrastiniere. 😉

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